Erst vor kurzem haben wir alle unsere Jahresendabrechnung für Strom erhalten. Für viele gab es dieses Jahr wieder mal einen Schock. Aber wie kann es sein, dass der Stromverbrauch zu hoch ist, wenn man doch auf seinen Verbrauch geachtet hat..

Meist kommen durch eine zu hohe Stromrechnung viele Fragen auf: Ist die Stromrechnung korrekt? Stimmen überhaupt der Stromverbrauch und die Zählerstände? Oder ist vielleicht der Stromzähler defekt?

 

Stromverbrauch in Deutschland

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Stromrechnung genau prüfen

Fakt ist,  dass es neben einen defekten Stromzähler mehrere Gründe für eine hohe Stromrechnung geben kann.

Möglicherweise kann es auch ein Zahlendreher sein oder es wurde der Zähler mit dem vom Nachbar verwechselt. Deswegen ist es empfehlenswert selbst die Stromrechnung zu prüfen.

Lassen Sie sich nicht von den vielen Eckdaten beirren. Auf der Rechnung vom Stromversorger finden Sie alle relevanten Daten die man benötigt, um sie auf Richtigkeit zu prüfen:

  1. Zählerstand (am Anfang)
  2. Zählerstand (Ende der Periode)
  3. Strompreis (Grundpreis und Arbeitspreis)

 

Zählerstand prüfen

Zunächst einmal sollte man den Anfangszählerstand prüfen. Stimmt dieser mit dem übermittelten Zählerstand vom vorherigen Jahr? Bei Neueinzug kann man den alten Zählerstand auch im Nebenkostenvertrag finden.

Einmal im Jahr wird man vom Energieversorger zur Übermittlung des Zählerstandes gefordert. Lässt man jedoch die Frist verstreichen, wird in den meisten Fällen der Zählerstand geschätzt. Dadurch können Abweichungen zum tatsächlichen Stromverbrauch entstehen.

Auf der Stromrechnung können Sie ebenfalls erkennen, ob der Stand „abgelesen“ oder „hochgerechnet“ wurde. Um solche Fehler zu vermeiden ist es empfehlenswert den Zählerstand regelmäßig abzulesen und aufzuschreiben.

Wenn die Zählerstände nicht stimmen, dann sollten Sie schnellst möglichst den Energieversorger kontaktieren. In solchen Fällen verlangt dann der Versorger ein Bild vom Zähler, auf dem man den Stand und die Zählernummer erkennen muss.

 

Damit Ihnen die Berechnung des Verbrauchs leichter fällt und den Verbrauch immer im Blick behalten, haben wir ein sehr praktisches Hilfe- Tool für Sie. Laden Sie sich jetzt unsere Zählerstand Excel Tabelle herunter und tragen Sie ganz bequem Ihre Zählerstände ein. Das Tool erledigt die restliche Arbeit ganz automatisch. Jetzt hier klicken und kostenlos herunterladen.

 

Und wenn die Rechnung dennoch zu hoch ist?

Gab es vielleicht eine Strompreiserhöhung, von der Sie nichts wussten? Es kann natürlich sein, dass die Preisgarantie am Ende des Jahres abgelaufen ist und somit der Strompreis ab dem 1.1 um einige Cent gestiegen ist.

Ein Strompreisvergleich empfiehlt sich für viele Haushalte mindestens einmal im Jahr.

 

Widerspruch gegen die Stromrechnung

Nicht selten kommt es vor, dass Verbraucher selbst nach Jahren eine hohe Nachzahlung von ihrem Energieversorger erhalten.

Kann man diese aber nicht nachvollziehen und will man diese Forderungen nicht begleichen, ist es wichtig zu wissen, dass ein Widerspruch nur in schriftlicher Form gültig ist.

Ein Musterformular für Widersprüche gegen jede Art von Rechnung finden Sie auf der Webseite von Kanzlei Hollweck.

Wichtig ist hierbei auch zu wissen, dass bestrittene Forderungen nicht an Inkassounternehmen oder an die Schufa weitergeleitet werden können. Diese sind nur für unbestrittene Forderungen zuständig 😉

 

Muss ich die Stromrechnung trotzdem bezahlen?

Wie vorhin erwähnt, ist es wichtig dass man den Widerspruch in schriftlicher Form macht. Und das natürlich mit Einschreiben und Rückschein, um sicher zu gehen, dass Sie alle nötigen Beweise haben.

Bis sich aber der Fall nicht ganz klärt, müssen die Forderungen nicht bezahlt werden.

 

Es könnte sich um einen defekten Stromzähler handeln

defekter StromzählerStatistisch gesehen, handelt es sich in den seltensten Fällen um einen defekten Stromzähler. Natürlich kann es mal vorkommen dass der Stromzähler nicht richtig geeicht ist.

Fälle bei den es sich um einen Zahlendreher oder der Ablesung des falschen Zählers handelt sind da schon häufiger.

Sollte doch der Stromzähler defekt sein, muss man schon den tatsächlich verbrauchten Strom nachweisen. Denn ansonsten hat der Versorger das Recht ihren Verbrauch zu schätzen.

Für diese Schätzung gibt es klare Vorgaben:

Entweder nimmt man als Richtwert den Anfangszählerstand…

oder es wird ein Durchschnittswert gebildet, der sich aus dem Verbrauch im Ablesezeitraum nach der Beseitigung des Fehlers und dem Verbrauch in der Zeit vor der letzten fehlerfreien Ablesung zusammensetzt.

Der Energieversorger selbst kann dabei entscheiden, welche Methode angewendet wird.

 

Lassen Sie den Stromzähler überprüfen

Wenn der Stromverbrauch zu hoch liegt, fragt man sich als Verbraucher, ob man wirklich so viel verbraucht hat oder vielleicht der Stromzähler defekt ist.

Da die Stromzähler Eigentum vom Energieversorger sind werden diese auch von ihm geeicht.Stromzähler prüfen

Ob der Zähler korrekt geeicht wurde, prüft der Versorger durch eine stichprobartige Auswahl an gleichen Zählertypen.

Dabei wird geprüft ob im Vergleich der Wert drüber oder drunter liegt. Abweichungen von 6 bis 10 Prozent sind erlaubt.

Wenn keine Abweichung besteht oder sich der Wert innerhalb der erlaubten Grenze befindet, müssen die Kosten für eine solche Prüfung vom Verbraucher getragen werden.

Andernfalls kommt der Energieversorger für die Prüfung und neue Eichung des Stromzählers auf.

 

 

Ursachen für einen zu hohen Stromverbrauch ermitteln

Mit einem Energiekostenmonitor kann man prüfen, wie viel Strom im Haus oder der Wohnung verbraucht wurde. Zudem ist es leichter und schneller das Einsparungspotential herauszufinden.

Es ist jedoch nicht immer einfach, den Energieverbrauch des Hauses zu überwachen – Gut, es gibt Strommessgeräte die zwischen den Elektrogeräten gesteckt werden. Aber was ist mit Stromverbrauch vom Herd, der Klimaanlage, dem BHKW und ganz zu schweigen vom ganzen Haus?

Glücklicherweise bieten wir hierfür eine grüne und umweltfreundliche Lösung, für alle diejenigen die sowohl Energie als auch Geld sparen wollen 🙂

Grundlast Stromverbrauch

Ermittlung der Strom Grundlast mit dem Energomonitor

 

 

3 effektive Stromspartipps die 0 Euro Investition benötigen

Damit Sie ein besseres Gefühl für Ihren Stromvebrauch und die entstehenden Energiekosten entwickeln, hier ein kleines Beispiel: Ein Fernseher hat eine Leistung von 100 Watt. Wenn Sie also 10 Stunden fernsehen, verbrauchen Sie 1.000 Watt, dass umgerechnet 29 ct sind (Bein einem Strompreis von 29 ct die Kilowattstunde). Klingt vielleicht nicht viel, aber Sie müssen wissen, dass eine Person in Deutschland durchschnittlich 3,5 Stunden am Tag TV schaut.

Hier ein kleines Rechenbeispiel wie sich der Stromverbrauch summiert:

2x Fernseher x 3,5 Stunden täglich x 30,5 Tage x 100 Watt = 21,35 kWh

Wenn wir die 21,35 kWh x einen Strompreis von 29 ct multiplizieren ergibt das eine monatliche Summe von 6,19 Euro im Monat. Un das nur für den Fernseher.

Denken Sie jetzt daran, wie viele Geräte es noch in Ihrem Haushalt gibt. Da summiert sich einiges.

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Denn jeden Verbraucher im Haushalt können Sie so optimieren, dass er effizient funktioniert und Sie bares Geld sparen. Es sind meistens nur kleine Optimierungen, die aber dauerhaft sehr große Ersparnisse bringen.

 

Hier sind 3 Beispiele und ihre möglichen Ersparnisse:

 

Hintergrundbeleuchtung am TV und PC, Laptop richtig einstellen: Je nach Fernseh- und PC Konsum kann man alleine durch diese Sparmaßnahme, bis zu 20 Euro im Monat sparen. Einfach mit der schwächsten Hintergrundbeleuchtung anfangen und dann Stück für Stück ran tasten.

  1. Waschmaschine effizient benutzen: Die meisten Waschmittel heutzutage sind wirklich effektiv und machen die Wäsche sogar bei niedrigeren Temperaturen komplett sauber. Außerdem ist meistens die Wäsche gar nicht so stark verschmutzt, sondern riecht einfach nur muffelig. Die Waschtemperatur auf 30 oder 40 Grad senken, spart im  Monat bis zu 15 Euro.
  2. Und auch bei den zwei größten Stromverbraucher (Kühlschrank und Herd) im Haushalt kann man einiges falsch machen. Achten Sie darauf, dass sich der Kühlschrank weiter weg von Heizkörper befindet und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Und auch das regelmäßige Enteisen sorgt für mehr Energieeffizienz.
  3. Beim Kochen sollten Sie immer die passenden Kochtöpfe und zur Größe der Herdplatte und einen Deckel verwenden. Das reduziert die Kochzeit und die Stromkosten. Schauen sie zudem ob Ihr Ofen wirklich dicht ist, und keine Wärme durch defekte Dichtungen verliert. Wenn Sie zudem den Herd oder Backofen 5-10 Minuten vorher ausschalten, senken Sie den Verbrauch nur für das Kochen um 20%

Noch ein kleiner extra Tipp: Wenn Sie überlegen sich ein neues energieeffizientes Gerät anzuschaffen, dann behalten sie folgende Zahlen im Kopf: Ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A verbraucht 25% mehr Energie als ein A+ Gerät. Ein A++ ist um 50% effizienter als ein A Modell und ein A+++ spart 75% mehr Strom als ein A Modell. Die Mehrkosten zahlen sich also automatisch aus.

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3 Kommentare

Schlick · November 26, 2018 um 5:26 pm

Hallo,hab ne Frage,die,vielleicht,ungewoehnlich ist : mein Stromzähler wurde im November letzten Jahres ausgebaut und ein neuer im Keller installiert…. . Hab in diesem Jahr,im Oktober die Jahresabrechnung bekommen: ich soll von Sept.bis Dez. im letzten Jahr 12.000 Kilowattstunden verbraucht haben und muss jetzt 3,600 Euro zahlen….Der alte Zähler wurde schon im letzten Jahr entsorgt….was kann ich tun? Bin verzweifelt…

    Daniel Fernandez Ruiz · Dezember 4, 2018 um 10:24 pm

    Hi Schlick, ich bin zwar kein Rechtsberater,aber ich empfehle dir zunächst einmal einen Widerspruch einzulegen. Anschließend würde ich den Energieversorger kontaktieren und den Zähler prüfen lassen. Den Link zu einem Musterformular für Widersprüche gegen jede Art von Rechnung und auch wie du vorgehen kannst, findest du im Artikel.

    Simon Menzel · Februar 11, 2019 um 6:45 pm

    Grüß dich…Ist ja noch garnichts zu meinem Verbrauch…Ich hätte in meinem Haushalt mit 2 Personen….23.019 Kilowattstunden verbraucht…Soll von Oktober 2017 bis Oktober 2018 einen Rechnung von 8.170 € bezahlen….Was soll die scheise mit den Dreckszählern sein…

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